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Wochenende in Bildern 14.-17. April

Ein langes Wochenende stand vor der Tür. Das heißt bei mir: viel Familie, viel Freude, viel Essen, viel Draußensein. Zudem mit besonderem Anlass: Ein stiller Karfreitag und -samstag, ein freudiger Ostersonntag- und montag.

Ich kam am Donnerstag spät nach Hause und war nach der Woche und vielen Eindrücken auch entsprechend müde. Der Freitag begann ruhig, wir frühstückten und erzählten uns von der Woche. Zum Mittag kam meine Schwester mit ihrer Familie. Es gab Spargelsuppe - selbstgekocht natürlich.

Später ging es raus, da das Wetter super war. Seit einer Woche steht in unserem Garten eine alte Zinkwanne mit Spielsand. Es wurde nochmal fleißig "gekocht" von meiner Nichte. Alwin sollte auch nicht zu kurz kommen bei dem schönen Wetter. Davon hat er Euch ja schon selbst berichtet :-) Ein paar Vorbereitungen für Ostern wurden getroffen.

 

Am Samstag grillten wir bei meinen Großeltern und sahen die gaaaanze Familie. Die Kinder hatten ihren Spaß trotz des ätzenden Regenwetters. April, April, der macht, was er will. Eine liebe Freundin von mir kam auch dazu und wir verbrachten viel Zeit zusammen. Tja, wahre "Quality-Time", würde ich sagen! Den Abend ließen wir gemütlich ausklingen und schauten zu späterer Stunde noch beim Osterfeuer im Dorf vorbei. Wenn man die ganze Woche in der Stadt verbringt, ist es auch einmal schön, an alten Traditionen teilzunehmen.

Der Sonntag startete mit einem wunderbaren Osterbrunch bei meiner Schwester, die sich wirklich sehr viel Mühe gegeben hatte. Hmmm... das ein oder andere Rezept könnte ich Euch hier auch einmal zeigen. Wie wäre es mit einem schönen Käsesalat?

Kirche St. Blasii Nordhausen
Kirche St. Blasii Nordhausen

Am Montag hieß es dann, Ostern auch einmal nach aufregenden Tagen ruhig zu verbringen. Nachzudenken, sich besinnen. Ich ging in den Gottesdienst und wurde mit einer Taufe überrascht. Eine Begrüßung mit Osterwasser. Ein Halleluja. Freudige, erwartungsvolle Kinderaugen. Die letzte Taufe, welche ich erlebt hatte, war im Gemeindepraktikum letzten Sommer gewesen. Diese gestaltete ich auch selbst mit. Meine eigene Taufe erlebte ich erst mit 13 Jahren, ganz bewusst, ganz emotional. Auch im Sommer war die Taufe mit vielen Gefühlen verbunden, weil ich vorher mit Eltern und Großeltern Gespräche geführt hatte und eine wirklich herzensgute Familie begleiten durfte. So wie auch heute, ist es ein wohliger Schauer, ein bisschen Gänsehaut, ein warmes Gefühl, wenn so ein kleines Baby oder ein kleines Kind getauft wird. Den Segen empfangen. Aufgenommen werden. Da steigen mir schon einmal die Tränen in die Augen, weil ich es so schön finde. Das mag mancher seltsam finden. Vielleicht ist es das auch. Dennoch ist es für einen selbst ein Zeichen. Gerade zu Ostern Anteil zu haben an einem freudigen Ereignis. Denn wie unsere Pfarrerin sagte: Eine Taufe ist immer, wie Ostern, der Anfang von einem neuen Weg.
Plötzlich kam die Sonne heraus, strahlte durch die Fenster, warf bunte Lichter in den Altarraum. Wie ein kleines Wunder...

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Kommentare: 1
  • #1

    Anna I Einundzwanzigzwei (Donnerstag, 20 April 2017 13:00)

    Oh, ich liebe solche Beiträge - Sie sind eine schöne Erinnerung für einen selbst und eine kleine Inspiration für den Leser. :)