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Woche in Bildern 23.-29. April

Ein Highlight der Woche: ein Mitbringsel von "Culto" aus Argentinien mit Schreibmaschinen-Print
Ein Highlight der Woche: ein Mitbringsel von "Culto" aus Argentinien mit Schreibmaschinen-Print

Für mich geht die Woche Sonntag los.

Während am Samstag die letzte Woche noch ausklingt, macht man sich Sonntag schon wieder bereit. Ruht sich aus vor dem Sturm, plant die Woche, tankt noch einmal Energie, bevor es weiter geht.

Zur Zeit ist unheimlich viel los.

So eine vollgepackte Woche habe ich selten.

Dennoch gab es ab und zu so kleine "Inseln", wie eine Freundin es nennt, die einem zwischendurch wieder Energie geben zum Weitermachen.

Der Sonntag begann also gemütlich mit einem ausgiebigen Frühstück. Uni-Kram musste erledigt werden. Das heißt lange Texte lesen, Texte schreiben und Aufgaben erledigen. Außerdem will ja auch so ein Blog gepflegt werden. Da kam die Gnocchi-Pfanne, mein Mittagsexperiment, natürlichen echt gelegen! Am Nachmittag kam meine Schwester mit ihrer Familie auf einen Kaffee vorbei, allerdings nicht so lange, da meine Mama und ich schon wieder weiter zu einem Luther-Musical wollten (...lag in meinem Osternest!). Dies hat in Nordhausen in der Blasii-Kirche stattgefunden. Unsere Plätze waren leider nicht so ideal aber ich war von der Musik und dem wirklich gut gelungenen biografischen Abriss begeistert. Vor dem Schlafen knuddelte ich noch eine Runde mit Alwin, der offensichtlich nicht begeistert war, dass sich das Wochenende zu Ende neigt.

Montag. Eigentlich immer ein guter Tag, um im Unialltag anzukommen, weil nur eine Vorlesung ansteht. Dieses Mal aber nicht. Vorlesung, schnell in die Mensa, eine Andacht vorbereiten, zwei Texte in den Kopf "hineinprügeln" und dann am Abend mit den anderen Mitgliedern eine Tagung von Theologiestudierenden organisieren. Diese findet schon nächste Woche statt. Ich denke, man kann sich vorstellen, dass es da noch einiges zu tun gibt... aber eine leckere Zitronenschorle und eine warme Tomatensuppe machen es schon einfacher.

Dienstag. Eigentlich hätte man im Bett bleiben müssen, wenn man sich den Stundenplan anschaut. Von 9 bis 9 Vorlesungen, Sprachkurse, Seminare... aber dank der besten Freundinnen auf der Welt, mit denen man sich ein Stück Kuchen teilt und Kaffee trinkt in der 20-minütigen Pause, scheint auch an diesem Tag alles erträglicher zu sein. Sogar die 19:00 Uhr Vorlesung wird zum Erlebnis, wenn ganze Flotten aufgefahren werden...

Mittwoch. Juhu! Ein freier Tag dank einiger Ausfälle.... aber eine laaaaange To-Do-Liste. Eine große Aufagabe für den nächsten Tag erledigen, Liedzettel und Andacht bearbeiten, Einkauf, Blog-Management, eine Wohnungsbesichtigung und zum Abschluss als Belohnung eine Geburtstagsfeier bei einer lieben Freundin. 

Donnerstag. Startet mit der Hospitation an einem Leipziger Gymnasium, wo ich dieses Semester auch einmal unterrichten werde. Mir macht es wirklich sehr Spaß mit Kindern und Jugendlichen zu arbeiten... und so war es auch interessant, den Religionsunterricht verfolgen zu können. Letztes Jahr hatte ich schon einmal die Möglichkeit, zwei Doppelstunden zu halten und letztens machte ich erst einen Projekttag zum Thema Christentum in einer Grundschule. Danach ging es fix zu einem Fototermin... wozu? Überraschung! Seid gespannt.

Am Nachmittag musste ich mich ranhalten, damit ich die Vorbereitungen für ein englisches Seminar noch schaffte. Nach der Uni flitzte ich schnell zum Zug. In Halle gönnte ich mir noch einen leckeren Kaffe von Coffee Fellows, wechselte den Zug und schrieb noch ein paar Texte. Zu Hause erwartete mich ein wunderschöner Sonnenuntergang.

Freitag ist immer mein freier Tag. Bei einem langen Wochenende natürlich besonders praktisch. Vormittags musste ich fix zum Arzt und Blut abgeben, dann habe ich noch meinen Reisepass abgeholt. Ja, ich hatte keinen. Ich weiß, ziemlich seltsam, dass ich noch nie geflogen bin, aber durch "Nordseewind" habt ihr ja gemerkt, dass man mich von dort schwer wegbekommen hat. Aber: im August geht es zu einer Studienreise nach Chicago... jippie!

Zu Hause wartete schon meine Nichte auf mich zum Babysitten. Spazierengehen, Spielplatz, Sandkasten und Kuscheln stand auf dem Plan. Vor dem Schlafengehen noch ein gemütliches Beisammensein an der Feuerschale.

 

Samstag. Nach dem Frühstück hatte ich total Lust auf Backen. Wir haben seit kurzem ein neues Küchenutensil: eine Backmatte für Macarons. Nach einem Disaster vor zwei Jahren hatte ich es nie wieder probiert, diese hübschen französischen Plätzchen zu backen. Jetzt war der Anreiz aber wieder groß. Das Rezept und ein paar Tipps werde ich natürlich auch noch mit Euch teilen!

Am Nachmittag ging es zu Vorbereitungen für einen "faithtime", also einem Jugendgottesdienst, in die Jugendkirche. Im Moment findet noch alles in einem Gemeindesaal statt, da die eigentliche Kirche noch umgebaut wird. Gestern war ein ganz besonderer Tag, da ein Kamerateam bei allem dabei war, um einen kurzen Spot über die Herzschlag Jugendkirche zu drehen. Am Abend hatten wir Besuch zu Hause, der mit allerlei Köstlichkeiten verwöhnt wurde. Nach einem Glas Wein klang der Abend und insgesamt eine gute, abwechslungsreiche Woche aus.

So, nun ist aus einer Woche in Bildern ein halbes Food-Diary geworden!

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